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Sie gilt als erfolgreichste junge deutschsprachige Autorin: Nach "22 Bahnen", "Windstärke 17" und "Die Assistentin" erscheint heute Caroline Wahls viertes Buch in nur vier Jahren. "1999 Meter über dem Meer" handelt ausnahmesweise mal nicht von der Liebe zum Wasser, sondern zu den Bergen. Der Road-Trip der Protagonistin - eine gerissene Junior-PR-Beraterin und Hochstaplerin - führt dabei von Indonesien über Berlin, ins Allgäu und in die engadiner Alpen. Unser radio3 Literaturkritiker Arno Orzessek hat den Roman bereits gelesen.
Wir brauchen eine "Zweite Wende": Das fordert die Journalistin Marieke Reimann mit ihrem Buch "Warum Ostdeutschland uns alle angeht". Denn auch 36 Jahre nach dem Mauerfall beherrschen Klischees die Debatte - und Unterschiede: Ostdeutsche verdienen weniger, haben weniger Vermögen, sind unterrepräsentiert in den Eliten der Wirtschaft, Politik und Medien. Vor der Wahl in Sachsen-Anhalt sprechen wir mit Marieke Reimann auf radio3 über diese Schieflage und ihren Appell für den Osten.
Eine junge Frau verschanzt sich sieben Tage in ihrem Keller und mistet Kisten voller Erinnerungen aus - genau die sieben Tage, die sie auf eine medizinische Diagnose warten muss, deren Ergebnisse ihr Leben komplett verändern könnten. In "Junk", dem dritten Roman von Ilona Hartmann, erfährt man mit Hilfe von aussortierten Gegenständen viel über das Leben der Protagonistin und über ihre Beziehung zu Mutter und Schwester. Das Buch erscheint heute. Marlen Hobrack hat es bereits gelesen.
Autor:innen sollen Geld für Medienberichterstattung bezahlen - solche halbseidenen Angebote wurden unter dem Namen von bekannten Literaturkritikerinnen verbreitet. Eine Betrugsmasche, die doppelten Schaden anrichtet. Bei den Autor:innen, die Geld bezahlt haben und um die versprochenen Medienberichte geprellt werden. Und es kommt der Verdacht auf, dass Medienberichte gekauft werden können. Der Name der Literaturkritikerin und Podcasterin Mona Ameziane wurde für diese Betrugsmasche missbraucht. Auf radio3 erzählt sie, warum diese Betrugsmasche funktioniert.
Es ist wieder soweit: radio3 vom rbb und das Literaturhaus Berlin vergeben den Walter-Serner-Preis für Kurzgeschichten. Ab heute können sich Autorinnen und Autoren bewerben und einen Text einreichen, der folgenden Satz des Schriftstellers und Dadaisten Walter Serner integriert: "Wo Ernst ist, da sammeln sich die Frösche". Unsere radio3-Literaturredakteurin und Jury-Mitglied Anne-Dore Krohn erklärt das Prozedere.
Der ungarische Autor Péter Nádas ist heute Vormittag im Alter von 83 Jahren verstorben. Er gilt als einer der bedeutendsten europäischen Erzähler der Gegenwart und wurde immer wieder für den Literatur-Nobelpreis gehandelt. Eine Würdigung von Tomas Fitzel.
Viel wird zurzeit über den Osten Deutschlands gesprochen und diskutiert: über die Folgen der Wiedervereinigung, über das Erstarken der Rechten, über Rassismus und Diskriminierung. In diese Zeit fällt das Debüt des Podcasters und ehemaligen Handballers Don Pablo Mulemba mit großer Wucht: "Hundeheimat. Der Osten, meine Familie und andere Rätsel". Darin erzählt Mulemba über sein Leben als Sohn eines DDR-Vertragsarbeiters und einer Deutschen in Eberswalde und seiner Suche nach einer eigenen Identität. Katja Weber spricht mit Don Pablo Mulemba über sein Buch und seinen Blick auf den Diskurs über Os
Dass ein Roman schon vor seinem Erscheinen für den Deutschen Buchpreis nominiert wird, spricht für dessen literarische Qualität. Aber nominierungs- und preiswürdig waren Ingo Schulzes Bücher schon öfter. Wie sieht es beim neuen mit dem Titel "Das Wasser im August" aus? Darüber diskutieren in unserer Reihe "Ein Buch, zwei Stimmen" unsere radio3-Literaturredakteurin Anne-Dore Krohn und der Kritiker Jörg Magenau.
Die norwegische Schriftstellerin Vigdis Hjorth ist inzwischen auch in Deutschland ein bekannter Name geworden: Ihre Romane, die an ihr eigenes Leben angelehnt, um schwierige Familienverhältnisse und Missbrauch kreisen, stehen in den meisten Buchhandlungen und beeindrucken immer mehr Leserinnen und Leser, so wie "Die Wahrheiten meiner Mutter" oder "Ein falsches Wort". Heute erscheint ihr neuestes Roman "Der gute Mensch von Sandvika". Angelehnt an Brechts "Der gute Mensch von Sezuan" erzählt Hjorth davon, was passiert als ein Lottogewinn eine arme Frau ins Unglück stürzt. Irène Bluche stellt das
Der Schriftsteller Jaroslav Rudiš macht sich wieder auf die Reise durch Europa, diesmal nicht mit der Eisenbahn, sondern in einem weißen Saab. In seinem neuen Roman "Wo die Toten sprechen" schickt er drei Freunde auf einen Roadtrip über Friedhöfe, durch Familiengeschichten und Erinnerungen tief in die europäische Geschichte hinein. Eine Rezension von Susanne Lang.
Heute startet in Berlin und Brandenburg das neue Schuljahr – und für viele Kinder beginnt damit der allererste Schultag. Damit nicht nur der erste schön wird, sondern auch alle weiteren Schultage, empfiehlt unsere radio3-Comicexpertin Andrea Heinze drei Comics zum Schulanfang.
Den ganzen Sommer über hat Literaturagent Thomas Böhm zum gemeinsamen Lesen an besonderen Orten in Berlin und Brandenburg eingeladen: von der Dachterrasse des Haus des Rundfunks über Schloss Rheinsberg bis hin zur Humboldt-Bibliothek in Berlin-Tegel. Hier lasen Hörerinnen und Hörer gemeinsam jeweils die Kurzgeschichte der Woche. Es bedurfte keiner Vorbereitung – come as you are – war der radio3-Spirit in diesem Sommer! Diese Lesungen fanden jeweils mit 25 bis 30 Personen statt und wurden nicht im Radio übertragen. Ihren Abschluss fand die Aktion am 23. August beim radioeins Parkfest.
Tülin Sezgin kennt man vielleicht besser als "Conny from the Block" - die Comedienne oder auch "Amtsfluencerin", die die deutsche Beamtenseele aufs Korn nimmt. Dazu hat Tülin Sezgin auch jede Berechtigung, hat sie doch selber in der Berliner Verwaltung gearbeitet. "Da bin ick nicht zuständig, Mausi" ist ihr erstes Buch. Jetzt wird sie persönlicher: In ihrem neuen Buch erzählt sie ihre eigene Geschichte. "Almancı Mädchen. Wie ich mir Deutschsein beigebracht habe", heißt ihr gerade erschienenes autobiografisches Buch. Auf radio3 spricht Shelly Kupferberg mit Tülin Sezgin.
Die Geschichte der Sklaverei ist so alt wie die Menschheit. Doch eine Epoche der Sklaverei ist in Vergessenheit geraten: Das Mittelalter. Europa und das subsaharische Afrika waren damals "Lieferzonen der Sklavenmärkte", wie Jan Robert Weber in seinem neuen Buch "Sklavenjagd und Menschenhandel" schreibt. Heute erscheint es und anlässlich des Internationalen Tages für die Erinnerung an den Sklavenhandel und seine Abschaffung am 23. August sprechen wir mit dem Autor über diese vergessene Zeit.
Literarisch schreiben kann man über jedes Thema, oder etwa nicht? Dennoch gibt es da Themen, die mehr überraschen als andere. Denn ganz ehrlich: Literatur über das Putzen – wer hat die erwartet? Umso neugieriger sind wir auf den Roman der Spanierin María Agúndez: "Saubere Häuser" heißt er, handelt von Sauberkeit, Putzen und dem verdammten bisschen Haushalt. Es ist María Agúndez' zweiter Roman, aber der erste, der ins Deutsche übersetzt wurde – radio3-Literaturkritikerin Sarah Murrenhoff hat ihn ins Studio mitgebracht.
Sommerzeit ist Lesezeit! Ob im Zug, am Strand oder auf dem heimischen Balkon: Bücher gehören einfach zu den hellen langen Tagen dazu. Doch welche Bücher sollen es sein? Unsere radio3-Moderatorinnen und Moderatoren und das ganze Team empfehlen Ihnen ihre Lieblingsbücher für einen anregenden literarischen Sommer. Silke Merten empfiehlt heute "Berghütte" von Fanny Desarzens.
Wütende Romanheldinnen stehen gerade ganz oben in den Bestsellerlisten. Ganz frisch: der Roman "Die zweitgrößte Liebe" von Ruth-Maria Thomas, in dem die Cottbusserin über Rache und Selbstermächtigung einer Frau schreibt. "Female Rage" heißt das Etikett für weibliche Wut in der Literatur, es kommt aus den sozialen Netzwerken und hat im Buchhandel inzwischen eigene Regale bekommen. Entsteht da wirklich Neues? Kai Salander von der rbb Kulturrecherche hat sich das Phänomen angesehen.
Für Lily Brett war das Schreiben existenziell, denn sie ist Tochter von zwei Eltern, die den Holocaust überlebt haben. Über das ererbte Trauma hat Lily Brett Romane geschrieben, die immer autofiktional sind, manchmal näher, manchmal weiter entfernt von ihrem eigenen Leben: "Lola Bensky", "Chuzpe", "Zu viele Männer" - von Julia von Heinz unter dem Titel "Treasure" verfilmt.Über die Jahre hat sie zudem viele Kolumnen und Essays geschrieben und zahllose Interviews gegeben. Anlässlich ihres 80. Geburtstags Anfang September erscheint im Suhrkamp Verlag unter dem Titel „Lachen durchdringt den Schmer
Sommerzeit ist Lesezeit! Ob im Zug, am Strand oder auf dem heimischen Balkon: Bücher gehören einfach zu den hellen langen Tagen dazu. Doch welche Bücher sollen es sein? Unsere radio3 Moderatorinnen und Moderatoren und das ganze Team empfehlen Ihnen ihre Lieblingsbücher für einen anregenden literarischen Sommer. Sarah Hartl empfiehlt heute "Demon Copperhead" von Barbara Kingsolver.
Protestbewegungen wie in Iran die "Frau, Leben, Freiheit"-Bewegung hören nicht auf, nur weil bei uns nicht mehr darüber berichtet wird. Aber wenn Proteste gegen Diktaturen in Demokratien medial keine Aufmerksamkeit mehr bekommen, werden sie umso brutaler niedergeschlagen. Das ist die Grundthese von Daniela Sepehris Buch "Wenn ihr wegseht, werden wir getötet". Die Journalistin und Menschenrechtsaktivistin zeigt auf, dass die Proteste in Iran nicht kurzfristig aufflammten, sondern Mut gegen die Machthaber eine lange Tradition hat. Sie blickt mit vielen Beispielen auf Protestbewegungen in Afghani
Sommerzeit ist Lesezeit! Ob im Zug, am Strand oder auf dem heimischen Balkon: Bücher gehören einfach zu den hellen langen Tagen dazu. Doch welche Bücher sollen es sein? Unsere radio3-Moderatorinnen und -Moderatoren und das ganze Team empfehlen Ihnen ihre Lieblingsbücher für einen anregenden literarischen Sommer. Steffen Brück empfiehlt heute "Balzac und ich" von Titiou Lecoq.
Es geht um einen schmerzhaften Abschied. Die US-Autorin Emma Cline widmet sich in ihrem neuen Roman einem langsamen Verschwinden. David Hastings ist ein Mann um die 70 - und er geht auf eine letzte Reise. Er besucht seine Tochter und einen alten Freund. Aber seine geistigen Fähigkeiten sind auch auf dem Weg - des Verschwindens. Der Roman mit dem Titel "In die Schweiz" ist eine eindringliche Geschichte daüber, was von einem Menschen bleibt, wenn das, was ihn ausmacht, zu verblassen beginnt. Nadine Kreuzahler stellt den Roman vor.
Sommerzeit ist Lesezeit! Ob im Zug, am Strand oder auf dem heimischen Balkon: Bücher gehören einfach zu den hellen langen Tagen dazu. Doch welche Bücher sollen es sein? Unsere radio3-Moderatorinnen und -Moderatoren und das ganze Team empfehlen Ihnen ihre Lieblingsbücher für einen anregenden literarischen Sommer. Anne-Dore Krohn empfiehlt heute "Sie wollen uns erzählen" von Birgit Birnbacher.
Sommerzeit ist Lesezeit! Ob im Zug, am Strand oder auf dem heimischen Balkon: Bücher gehören einfach zu den hellen langen Tagen dazu. Doch welche Bücher sollen es sein? Unsere radio3-Moderatorinnen und -Moderatoren und das ganze Team empfehlen Ihnen ihre Lieblingsbücher für einen anregenden literarischen Sommer. Diana Storcks empfiehlt heute "Die Ladenhüterin" von Sayaka Murata.
Ihr Debütroman "Das Geisterhaus" machte Isabel Allende zu einem literarischen Weltstar. Seitdem hat sie über 30 Bücher veröffentlicht und dabei Erfahrungen gesammelt, von denen sie nun in "Unsere Geschichten" berichtet. Das Buch, das morgen in Deutschland erscheint, ist ausdrücklich als Anleitung für Menschen gemeint, die selbst schreiben wollen. Thomas Böhm hat mit Isabel Allende gesprochen - über Leichtigkeit, magischen Realismus, die Suche nach Stille und darüber, wie es ist, das Universum beim Schreiben auf seiner Seite zu wissen.