
Wiederaufführung
Jeden Monat schauen wir einen ausgewählten Film der Kinogeschichte und plaudern anschliessend darüber. Ausführlich, subjektiv und garantiert nicht spoilerfrei.
Episodes
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Jeden Monat schauen wir einen ausgewählten Film der Kinogeschichte und plaudern anschliessend darüber. Ausführlich, subjektiv und garantiert nicht spoilerfrei.
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Japan 1997, Regie: Satoshi Kon, mit den Stimmen von Akio Suyama und Emi Motoi
12 Jahre, 200 Folgen und ein Feed, den man nicht löschen sollte.
Jubiläums-Livestream
UdSSR 1957, Regie: Michail Kalatosow, mit Tatjana Samoilowa und Alexei Batalow
Frankreich 1934, Regie: Jean Vigo, mit Dita Parlo, Michel Simon, Jean Dasté
USA 1955, Regie: Charles Laughton, mit Robert Mitchum, Shelley Winters, Lillian Gish
USA 1991, Regie: Jonathan Demme, mit Jodie Foster, Anthony Hopkins, Scott Glenn und Ted Levine
USA 1995, Regie: David Fincher, mit Morgan Freeman, Brad Pitt und Gwyneth Paltrow
Ging chaat goo si lautet der kantonesische Originaltitel, für einen Unterhaltungsfilm, der mit minimaler Drehbuch-Mühe eine irrwitzige Aneinanderreihung absurder Stunts und albernen Klamauks präsentiert. Der außergewöhnlich charmante Hauptdarsteller, Regisseur und Co-Autor Jackie Chan demonstriert dabei seine virtuose Körperbeherrschung und versteht es, sein Publikum mit seinem Todesmut prächtig zu amüsieren. Lauscht auch diesmal unserem Halbwissen, und mutmaßt mit uns unter anderem darüber, was für eine Welt das Hongkong der 80er Jahre gewesen sein mag, aus der dieses Urgestein des modernen P
Kriegsführung als ästhetisches Feuerwerk. Ein Roadmovie zu Fuß durch die Berge. Wir lassen uns mitreißen und ergänzen uns gegenseitig mit den Fundstücken unserer Wahrnehmung. Wir sprechen unter anderem über die enorm aufwendig gestalteten Bilder, das auffällig unromantische Abschlachten und die zauberhaften Hauptdarsteller. Bedenkliche Erinnerungslücken gibts es ungefragt dazu. Danke fürs Zuhören.
Gerechtigkeit mit der besonders langen Magnum-Pistole. Erlösendes Unterhaltungskino als Balsam für ohnmächtige Großstadtseelen. Regisseur Don Siegel und seine DrehbuchautorInnen schmuggeln moralische Falltüren hinein. Clint Eastwood erschafft scheinbar mühelos eine Ikone des lakonisch gewalttätigen Hollywood-Polizisten. Dank Filmvorführer Max in Rostock erstmals auf einer Kinoleinwand. Filmverkäufer Christian löste ein Ticket und sortierte mit Max im Anschluss an die Vorführung ein paar Eindrücke.
Ausladend zelebrierter Abgesang auf eine Epoche, in der die Zivilisation noch ein kollektiver Fake war. Es ist doch heute sicher ganz anders, oder? Christian setzt sich nun wieder zurück in das gemeinsame Podcast-Nest, das er mit Max 2014 gründete und das Max mit vielen wunderbaren Gästen einige Jahre lang warm gehalten hat. Auf Christians Wunsch wurde die frisch restaurierte Digitalkopie des überlangen Kostümbratens geschaut, den Stanley Kubrick vor 50 Jahren seinem zeitgenössischen Publikum in den Kino-Ofen legte. Was sie vom Schicksal des Redmond Barry lernten, werden sie in den folgenden z
Hinaus in die wilde Taiga! Zusammen mit Sebastian von den Nostoromo-Gesprächen macht sich Max auf und trifft in den Weiten der Natur Dersu Uzala, den gleichnamigen Hauptcharakter von Akira Kurosawas Film. Wir sprechen über die Natur als Freund und möglicher Feind. Über karge Innenräume und fantastische Landschaften. Unsere Reise von Mitte der 70er, als der Film entstand und herauskam, führt uns bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts, der Zeit, in welcher der Film spielt.
Wahlkampf während der Kuba-Krise! Regisseur John Frankenheimer hat mit The Manchurian Candidate (bzw. im Deutschen als Botschafter der Angst bekannt) ein faszinierendes Werk geschaffen, welches sich Sebastian (Nostromo-Gespräche) und Max in dieser Folge zur Brust nehmen. Doch vor dem Film ist noch ein bisschen Aufarbeitung dran. So gab es Ende 2022 bei Apple Podcasts die erste 1-Stern-Bewertung für Wiederaufführung - und damit ein bisschen Gesprächsstoff. Noch viel mehr Grund zum Reden besorgte dann Frankenheimers Film, bei dem wir einige Szenen auseinandernehmen und uns dabei fragen, wie die
Öfter mal nach Heidelberg! Das könnte das Motto dieser Folge sein. Denn in Helmut Käutners Die Zürcher Verlobung begeben sich Jenny und Max uns nicht nur in die Schweiz, sondern verbringen auch Zeit in Hamburg, Berlin und - ja - Heidelberg. Wir sprechen über unfassbare Autos, knallige Farben, Wasser in verschiedenen Formen und Aggregatzuständen, Humor und Hochzeiten. Dazu gibt es lose Gedanken zur Frage, ob die Halbwertszeit der Paare über das Filmende hinausgeht.
Die Reise durch den deutschen Film führt Max und Gast Daniel Zander dieses Mal zu Der letzte Mann, wo Emil Jannings einen alterschwächelnden Portier gibt, der degradiert und später verachtet wird. Doch der Film hält einen wahrhaft überraschenden Schluss parat. Unser Gespräch kreist um die Entfesselte Kamera von Karl Freund, wir diskutieren über Kapitalismuskritik und mögliche Ab- und Ebenbilder des letzten Mannes. Und sebstverständlich sprechen wir über den Epilog. Ob wir mit der Kontrastierung bzw. Karikatur etwas anfangen können, erfahrt ihr in dieser Folge. Wir nehmen Bezug auf die Besprech
Es hat mal wieder ein bisschen gedauert, aber wir sind immer noch da! Und so sind wir ins Kino spaziert und haben uns In the Mood for Love angeschaut. Max hat eine Einführung gemacht und hinterher sind wir mit unserer Aufnahmeausrüstung im Saal geblieben und haben unsere Gedanken ausgetauscht. Während Max den Film zumindest zur Vorbereitung ein Mal gesehen hatte, ging es für Carli ganz unvorbelastet ab nach Hongkong im Jahre 1962. Durch die anschließende Aufnahme geht es recht sprunghaft entlang diverser Themen. Wir erfreuen uns an Schauspiel und Garderobe, sinnieren über Affären und sprechen
Es ist wieder #Horrorctober! Und dieses Mal hat Carli sich im Keller umgesehen und eine wirklich große Ratte gefunden: Wir sprechen über Unheimliche Begegnung. Darin sieht sich Peter Weller nicht nur einem großen Arbeitsauftrag inklusive winkender Beförderung gegenüber, sondern vor allem in den eigenen vier Wänden einem ausgewachsenen Nagetier ausgesetzt. Mit der Besprechung geht ein schon länger gehegter Wunsch Carlis in Erfüllung. Sowohl Max als auch Carli haben den Film in den letzten Jahren auf ganz eigene Weise in ihre Herzen geschlossen. Wieso, weshalb, warum ergründen wir in dieser Ausg
Wir sind auf den Mars gereist! Von der li.wu.-Schatzkiste im Lichtspieltheater Wundervoll in Rostock ging es über die Leinwand durch Raum (auf den Mars) und Zeit (ins Filmjahr 1990 und von dort nach 2084). Zu sehen gab es die 4K-Restaurierung von Paul Verhoevens Total Recall. Während Carli erstmals erlebte, wie sich der unbedarfte Bauarbeiter Douglais Quaid vielleicht in einen (traumhaften) Geheimagenten verwandelt, war es für Max ein Wiedersehen nach einiger Zeit. Fast wie früher war die Wiederaufführung also mal wieder im Kino, Max hat eine Einführung gemacht - nur das Gespräch wurde ausnahm
Es ist mal wieder Zeit für einen "Zwischenruf". Darin geht es um diverse kleinere und größere Sachen. So gibt's Infos zumen aktuellen Stand des Podcasts, denn durch Arbeit, nahenden Uni-Abschluss und eben das alltägliche Leben ist der geplante monatliche Veröffentlichungsrhythmus wieder aus dem Tritt geraten. Anlass genug, vollmundig für Oktober zwei Ausgaben anzukündigen: Total Recall und Of Unkown Origin (aka Unheimliche Begegnung) haben wir ins Visier genommen. Des Weiteren ist September auch Seoultember. Natürlich nur echt mit letterboxd-Listen, Hashtag und dem kostenlosen Filmfestival "Ko
Jan von der CineCouch ist erneut zu Gast auf Max' Reise durch den deutschen Film. Dieses Mal geht es um Wunschkonzert, der einer der eindeutig propagandistischen Unterhaltungsfilme des Nationalsozialismus ist. Und so geht es nicht nur um den Film selbst, sondern auch um den Umgang mit NS-Filmen allgemein und diverse (verhältnismäßig) neue Literatur. Geschaut wurde der Film tatsächlich mal wieder in einem Kino! Max ist relativ spontan nach Wiesbaden gereist und wurde von Jan ins Murnau-Filmtheater eingeladen, wo der Film anlässlich des 100. Geburtstages von Hauptdarstellerin Ilse Werner gezeigt
Im Zuge der Reise durch den deutschen Film vor, während und nach der NS-Zeit machen wir einen Sprung in die Nachkriegszeit. Für die Besprechung der bulgarisch-ostdeutschen Koproduktion Sterne aus dem Jahr 1959 von Konrad Wolf hat sich Max Unterstützung aus Potsdam geholt und Becci und Christopher zu Gast. Zu dritt machen wir uns Gedanken über Menschlichkeit und den Unterschied von Mentsch und Mensch. Auch die Frage, wo denn Widerstand beginnt, wird thematisiert. Dazu heißt es Greif zur Kamera, Kumpel, wir füllen leere Blätter und ermitteln, wofür das S steht. Bleibt nur noch die Frage, ob das
Nach dem gemeinsamen Ritt auf der Kanonenkugel namens Münchhausen in Folge 178 schippert Max dieses Mal die Spree entlang und zwar wiederum mit Jan von der CineCouch. Zusammen wird bei frischen Brötchen über Helmut Käutners so genannten Überläuferfilm Unter den Brücken gesprochen. Entstanden in der Spätphase des Zweiten Weltkriegs erfuhr der Film erst nach der Befreiung seine Uraufführung. Das Filmgespräch dreht sich unter anderem um tierische Begleiter, eine gepustete Locke, Teer unterm Fingernagel, Dieselmotoren und Geräusche, die zu Musik werden. Und auch die Frage, ob es sich um einen Film
Christian ist wieder da! Für einen Gastauftritt konnte das Gründungsmitglied nochmal vor das Mikrofon gelockt werden. Und wir reden über einen Film voller Gesang. Das Gespräch dreht sich um die vertrackte Familiensituation, um (geplatzte) Träume, dem sich Annähern an Traumata - Auch das Wiedersehen bzw. das Wiederhören (um das hier auch richtig doll auf eine Metaebene zu hieven) ist zentraler Bestandteil des Films und auch unseres Austauschs. Zu der Musik empfohlen sei folgende Episode von Thea Suh: DonnaSori KBites: Die fünf Pansori - traditionelle koreanische Musik. Sopyonje - Die blinde Sän
Im Rahmen des diesjährigen #oWestern gibt es ein kleines Experiment: Max versucht sich an einem Audiokommentar zu Robert Aldrichs stargespicktem The Last Sunset. Der angedachte Fokus liegt dabei darauf, herauszufinden, wieso der Film bei der ersten Begegnung einen durchaus bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Für den Audiokommentar wurde die Blu-ray Disc von Koch Media genutzt, erschienen in der Reihe der Western Legenden. Der #oWestern wurde 2016 von der CineCouch ins Leben gerufen und beschreibt das Schauen und Besprechen von Western an Ostern. Podcasttechnisch gibt es dabei dieses Jahr neb