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Während sich die Ukraine russischer Angriff in Kostantinyvka erwehrt schwächt die Ukrainische Armee weiterhin erheblich die Logistik im Hinterland der besetzten Gebiete. Dadurch spitzt sich die Versorgungslage mit Kraftstoffen und Lebensmitteln auf der Krim dramatisch zu und auch die Versorgung der Front wird den Russen immer schwerer gemacht. Doch weil nicht nur Tanklaster sondern auch weiterhin und sehr erfolgreich die russische Öl-Infrastruktur in Form von Raffinerien, Tanklagern und Pumpstationen angegriffen wird, gerät die Versorgung mit Treibstoff in ganz Russland ins Schwanken.
Die Ukraine scheint mir ihrer spektakulären Kampagne gegen die Versorgungslinien Russlands im besetzten ukrainischen Hinterland Schritt für Schritt die Versorgung der Krim als auch des südlichen Oblasts Chersons abzuschneiden. Die Drohnenarmee der Ukraine zerstört zahlreiche Tanklaser und andere Versorgungspfade auf der einzigen Hauptstraße, die Russland über das Festland mit der Krim verbindet. Die Auswirkungen werden bereits deutlich sichtbar. Lange Schlangen an den Tankstellen, Sprit gibt es nur noch gegen Coupons und die Nerven der Russen liegen blank. Da hilft es auch nicht, dass die Ukra
In den letzten Monaten ist es der Ukrainischen Armee gelungen, den Russen den Schneid abzukaufen und mit ihren neuartigen und in großer Stückzahl produzierten Drohnen eine taktische und strategische Erfolge zu erzielen. In der Summe wurde damit die Offensive der Russen der letzten 18 Monate gestoppt und zusätzlich nehmen die Angriffe auf das Hinterland der Front sowie auf russische Öl- und Militärindustrie stark zu. Damit erleidet Russland signifikante Einschnitte bei den Einnahmen und bekommt zusehend Probleme, den Krieg zu finanzieren während die russische Wirtschaft leidet.
Wir begrüßen erneut Enno Lenze bei UKW, der wieder einmal von Reisen in die Ukraine und auch nach Kurdistan berichten kann. Gemeinsam analysieren wir aber vor allem den Irankrieg. Der Feldzug der Amerikaner gegen den Iran führt derweil nirgendwohin, konsumiert aber Unmengen an Geld und Material und vor allem Aufmerksamkeit. Währenddessen baut die Ukraine ihre jüngst gewonnenen Vorstöße und neu erworbenen Vorteile in der Waffentechnik weiter aus und trifft Russland dort wo es am meisten wehtut: beim Ölexport. Denn nachdem schon die Häfen im Schwarzen Meer nur noch stark eingeschränkt betrieben
Die neue Krieg im Persischen Golf überlagert alle anderen Krisen, ist aber auch indirekt mit dem Krieg in der Ukraine verbunden. Nach einem kurzen Update zum Krieg in der Ukraine schauen wir auf den von Israel und USA neu angezettelten Angriff, die Auswirkungen auf die Golfstaaten und die Welt, die Probleme für die USA und die Position des Iran, dessen Regime bisher trotz aller Zerstörung seines Militärs standhält und mit der Straße von Hormus einen erhebliches Druckmittel besitzt.
In einer ziemlich unerwarteten Massnahme hat SpaceX den Betrieb von Starlink in Russland und der Ukraine auf bei der Ukrainischen Regierung registierte Terminals eingeschränkt und schließt damit russische Soldaten weitgehend aus. Dadurch gerät die Kommunikation an der Front so durcheinander, dass die Ukraine in kurzer Zeit große Teil Land zurückerobern kann. International koppeln sich Kanada und Europa weiter von den USA ab und lassen dies auch zunehmend in der Öffentlichkeit durchklingen.
Während der Krieg in der Ukraine unbeachtet weitergeht zeigt die USA, wie schnell und effektiv sie gegen ihre Gegner vorgehen könnten, wenn sie nur wollten. Die Gefangennahme von Nicolás Maduro in Venezuela verschiebt dabei die globale Machtkonstellation erneut und ist vor allem für Russland ein weiterer Rückschlag, nachdem sie schon in Syrien einen befreundeten Diktator haben aufgeben müssen. Trotzdem geht es Trump nur um Geld und ignoriert weiterhin die humanitären und moralischen Verpflichtungen eines Landes, das sich jahrzehntelang die Rolle eines Kämpfers für die Freiheit auf die Fahne ge
Wir fassen erneut die Situation im Krieg in der Ukraine für Euch zusammen. Während die Ukraine militärisch die Russen an der Front weiter auf Distanz halten kann, gehen die Bombardierungen im ukrainischen Hinterland weiter. Doch auch der Druck auf Russland in Russland nimmt zu: die russische Ölinfrastruktur und Wirtschaftskette wird an Förderquellen, Pipelines, Pumpstationen, Raffinierien, Häfen und auf hoher See stark angegriffen, so dass die Einnahmen des Staates mittlerweile enorm zurückgehen. Gleichzeitig steigen die Kosten, in der Russland jede Woche Milliarden Euro direkt im Kriegsgesche
Enno ist wieder einmal zu Gast. Er ist erst vor wenigen Tagen von seiner letzten Reise in die Ukraine zurückgekommen und hatte die Gelegenheit, die Situation in Kyiv, Sumy, Kharkiv und kurz vor Pokrovsk vor Ort zu beobachten. Das war begleitet von Drohnenangriffen, Bombeneinschlägen und riskanten Fahrten im Dunkeln zu Erstversorgungsstellen direkt an der Front. Wir reden ausführlich über die Reise und welche Erkenntnisse sich daraus ableiten lassen.
Während trotz leichter Fortschritte Russlands sich an der Front insgesamt nicht viel tut setzt Russland die Terrorisierung der ukrainischen Bevölkerung durch Luftangriffe mit Drohnen und Raketen fort. Die Ukraine kontert mit zielgerichteten Angriffen auf die russische Ölindustrie und erzielt dabei signifikante Fortschritte: ausgerechnet im Öl-Land Russland wird der Sprit knapp und Russland ist gezwungen Benzin im Ausland einzukaufen. Während die Schlangen an den Tankstellen immer länger werden geht die Ukraine jetzt auch gegen Wärmekraftwerke in Russland vor und es droht den Russen ein kalter
Seitdem wir hier bei UKW das Geschehen das erste Mal zusammengefasst haben gehen die landesweiten Proteste, die im November 2024 in Serbien ausgebrochen sind, unvermindert weiter. Während die Regierung von Aleksander Vučić die Proteste in den von ihm stark kontrollierten Medien als gewaltvoll und von außen gesteuert darstellt bleiben die Demonstrationen in Wahrheit weiterhin friedlich und außerordentlich kreativ. Ich spreche daher erneut mit Dejan Mihajlović darüber was seit der letzten Sendung alles passiert ist und wie die Krise in und außerhalb Serbiens wahrgenommen wird.
Zugegeben, nichts nervt derzeit mehr als das Thema USA. Grönemeyers "Amerika, du hast viel für uns getan. Amerika, oh tu uns das nicht an" erscheint derzeit passender denn je. Und nichts scheint derzeit unattraktiver und unangemessener als eine Reise dorthin. Pavel hat es trotzdem getan, damit wir es nicht tun müssen und berichtet in dieser Sendung von seinen subjektiven Eindrücken, die er bei seiner Fahrt durch zahlreiche Bundesstaaten gesammelt hat.
Da die USA derzeit einfach nur ein einziger Fail ist geht auf dem diplomatischen Parkett in punkto Konfliktlösung schlicht nichts voran. Alle Initiativen Europas und der Ukraine sind mehr auf Schadensbegrenzung ausgerichtet und so steht Europa derzeit allein da, die Ukraine so weit zu unterstützen, dass sie dem russischen Vernichtungskrieg genug entgegensetzen kann, um einen größeren Vormarsch zu verhindern. Während Putin ohne Unterlass täglich hunderte bis tausend seiner Soldaten in den Tod schickt sind die Gewinne an der Front minimal, das Leiden der Ukrainer aber immer noch maximal. In der
Der letzte Monat sah erneut wenig Bewegung an der Front erzeugte aber umso mehr Aufmerksamkeit, weil sich die Ukraine mit ein paar spektakulären Angriffen Russland schweren Schaden zufügt. Wir sprechen über die weiterhin scheiternden Bemühungen um Frieden und die außergewöhnlichen Drohnen-Angriffe der Ukraine auf russisches Material und Infrastruktur, die in die Militärgeschichte eingehen dürften.
Die politische Shitshow in den USA zeigt einmal mehr, dass in der Trump-Administration nur Laienschauspieler an den Hebeln der Macht sitzen. Trumps Initiative, mit den Russen in "Friedensverhandlungen" zu treten und nachhaltige Waffenstillstandsabkommen zu vereinbaren scheitert kläglich und die ablehnende Haltung Putins gegenüber irgendwelchen Zugeständnissen und ein langsam wachsender Widerstand in der republikanischen Partei führt dazu, dass Trump langsam seine "Strategie" ändert und Selensky wieder hoffähig geworden ist. Letzterer kristallisiert sich zunehmend als der Gewinner der letzten z
Serbien ist auf der politischen Landkarte Europas nur ein Nebendarsteller. Die Sonderrolle ist geprägt von einer schwierigen Rolle in den Jugoslawien-Kriegen, einem unklaren Verhältnis zu Rußland und einer inneren Korruption, gegen die sich die Menschen des Landes zunehmend stellen. Ein einstürzendes Bahnhofs-Vordach hat im November 2024 eine Kette von Protesten ausgelöst die bis heute täglich anhalten. Bei einer Großdemo in Belgrad und vielen Demos in anderen Städten gingen im März 2025 gut 10% des Landes auf die Straße. Doch noch hält sich das Regime des Präsidenten Aleksandar Vučić, aber es
Enno war wieder in der Ukraine und berichtet in der Sendung aus der Region der Stadt Cherson, die die Ukraine zwar von den Russen befreien konnte, die aber immer noch Frontstadt ist und unter täglichem Beschuss steht. Zuvor schauen wir aber auch noch mal gemeinsam auf die überraschenden Ereignisse in Syrien und welche Rolle diese Revolution im Gesamtkonflikt spielt. Abschließend betrachten wir die neue Situation in der sich Europa jetzt befindet.
Das desaströse Treffen im Oval Office zwischen US-Präsident Trump, seinem Vize J.D. Vance und Selensky dürfte als das Ende des Westbündnisses zwischen den USA und seinen Alliierten in die Geschichte eingehen. Mit dem rüden Umgang mit dem Führer der freien Welt, der zeitgleichen Annäherung an Putins Propaganda und vor allem dem (vorübergehenden) Aussetzen der Militärhilfe für die Ukraine dürfte in Europa auch noch die letzten Zweifel vertriebene haben, dass man auf die USA künftig nicht mehr setzen kann. Hektische Diplomatie führte kurz darauf zu einer Kehrtwende in der Europäischen Politik und
Die Trump-Administration reißt in den ersten Wochen ihrer Amtszeit alles nieder und attackiert gleichsam den eigenen Staat als auch alle internationalen Beziehungen. Während Europa und alle Nachbarn zu Feinden ausgerufen werden verhandelt man lieber mit Russland über Fossil-Deals. Europa muss jetzt aufwachen und die Ukraine jedes möglich diplomatische Geschick an den Tag legen um dem neuen West-Faschismus etwas entgegenzusetzen. Doch es gibt auch viele Anzeichen dafür, dass sich Trump verrennt. Wir blicken auf die neue Situation. (Pavels Tonspur ist in der ersten Hälfte etwas verzerrt, danach
Während sich der Krieg an der Front weiterhin festfährt und keine Seite nennenswerte Gewinne vorweisen kann mischt der Machtwechsel in den USA die Situation politisch neu auf. Derweil konzentriert sich die Ukraine auf eine technologische Weiterentwicklung ihres Widerstands während Russland mit personellen und wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen hat. In Syrien musste sich Russland derweil zurückziehen und auch sonst gibt es wenig gute Nachrichten für Russland. Wir fassen die Situation der letzten drei Monate für Euch zusammen und versuchen einen Ausblick auf die kommenden Entwicklungen.
Es ist passiert: Trump hat die Wahl gewonnen und damit läuft für Europa nichts mehr nach Plan. Während Russland die Ukraine gerade an breiter Front in heftige Kämpfe verstrickt könnte jetzt bald der wichtige militärische Support der USA austrocknen und dann steht Europa dumm da. Während Trump die nächsten Jahre nutzen wird, die USA in einen faschistischen Fiebertraum zu verwandeln wird Europa gefordert sein, eine eigene Antwort auf den Krieg, die Bedrohung durch Russland und die innengemeinschaftlichen Gegner wie Orban zu finden. Wir geben Euch wieder ein Update vom Krieg und diskutieren, was
Kurzfristig ergab sich für Enno jüngst die Möglichkeit, eine Reise an die Front des Konfliktes im Osten der Ukraine zu tätigen und konnte so aktuelle Eindrücke aus Charkiw, Isjum, Kramatorsk, Pokrowsk, Lyman und einigen kleineren Dörfern im Donbas einsammeln.
Nachdem die Ukraine in Kursk zunächst noch weitere Geländegewinne verzeichnen konnte und drauf und dran war, weiteres russisches Gebiet von gut 700 Quadratkilometern unter seine Kontrolle zu bekommen hat Russland nach einer Reorientierungsphase begonnen, den ukrainischen Vorstoss etwas entgegenzusetzen. Dies geht allerdings zunehmend auf Kosten der Offensive im Osten, die etwas an Fahrt verloren hat. Trotzdem sind wichtige ukrainische Hochburgen wie Vuhledar, Prokrovsk und Chasiv Jar weiter gefährdet, von Russland eingenommen zu werden. Allerdings verzeichnet die Ukraine auch wichtige Erfolge
Während die Russen in Donetsk in den letzten Monaten unter großen Verlusten schrittweise Geländegewinne verzeichnen konnte überrascht die Ukraine mit ihrer Invasion im russischen Oblast Kursk alle. Die Ukraine setzte alles auf eine Karte und der Westen muss sich kleinlaut hinter diese Initiative stellen. Die militärischen Folgen stellen sich nach 10 Tagen als sehr erfolgreich dar: über 1000 km2 russisches Gebiet konnte die Ukraine unter ihre Kontrolle bekommen. Wir erzählen, wie es dazu kam, was die Ukraine zu diesem Schritt motiviert haben dürfte, welche Implikationen das jetzt alles hat und
Nachdem Liz Truss ihre sehr kurze Regentschaft als Premierministerin beendet hatte war die Zeit für Rishi Sunak gekommen, der allerdings mit wenig Glück und Feingefühl es nicht vermochte, den Tories irgendeinen Auftrieb zu geben. Die jetzt vorzeitig ausgerufenen Neuwahlen werden daher voraussichtlich das Ende der 14-jährigen konservativen Herrschaft bereiten und eine Labour-Regierung unter Keir Starmer an die Macht bringen. Während der Brexit in der Bevölkerung zunehmend negativ betrachtet wird ist die Politik aber immer noch in Schockstarre vor den Hardcore-Befürwortern i der Bevölkerung und