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Folge #43 - Evolution und Natur
Folge #42 - Fast Fashion und nachhaltige Mode
Im Gespräch mit Dr. Jonathan Donges
Im Gespräch mit Prof. Max Koch
Folge #39 - Biodiversität
Folge #38 – Monitoringbericht zur Energiewende
Gemeinsam mit Friederike Otto und mit Blick auf ihr neuestes Buch "Klima(un)gerechtigkeit", werfen wir ein Schlaglicht sowohl auf ihre eigene Geschichte als junge Frau im Wissenschaftsbetrieb, als auch auf die größeren Zusammenhänge: Wie ungerecht ist die Klimakrise und was kann uns die Attributionsforschung zu diesem Thema lehren? Vorgestellt wird zu Beginn das neue Team hinter dem Podcast von S4F.
Dies wird unsere letzte Folge sein. Wir wollen euch darin noch etwas ausführlicher erklären, warum unser Entschluss zustande gekommen ist. Dazu bekommen wir hier noch einmal fast alle zusammen, die über die vergangenen 5 Jahre dabei waren. Wir sitzen an einem Abend zusammen und lassen die Aufnahme laufen, blicken zurück auf unsere Lieblingsfolgen, auf die aktuelle Lage der Klimabewegung, und nach vorne auf mögliche nächste Stationen. Außerdem gibt's zum Abschluss ein paar persönliche Hörempfehlungen, damit euch die Zeit auch ohne S4F Podcast nicht langweilig wird. Wir verabschieden uns von der
In dieser Folge begrüßen wir Dr. Maria-Elena Vorrath, Forscherin am Institut für Geologie an der Universität Hamburg. Unser Gespräch dreht sich um die Notwendigkeit, nicht nur Treibhausgasemissionen zu reduzieren, sondern auch aktiv CO2 aus der Atmosphäre zu entfernen, um die globale Erwärmung zu begrenzen. Elena erklärt, wie wie negative Emissionen durch natürliche Prozesse wie Gesteinsverwitterung erreicht und technisch genutzt werden können. Wir erfahren, wie groß das Potential solcher Verfahren ist, und warum Elena angesichts der Langsamkeit politischer Prozesse mit ihrer Arbeit lieber an
Heute ist der offiziell letzte Tag der diesjährigen UN-Weltklimakonferenz, der COP28. Mit einer auffällig erhöhten Präsenz der fossilen Lobby und der Austragung von einem der größten Öl-Profiteure der Welt, den Vereinigten Arabischen Emiraten, steht die Konferenz öffentlich unter einem besonders kritischen Licht. Wie man trotz der erschwerten Rahmenbedingungen dennoch einen optimistischen Blick auf das Konzept COP und sein Potenzial für ein globales Zusammenwirken entgegen der Klimakrise bewahren kann, verrät uns zugeschaltet aus Dubai eine bereits bekannte Stimme dieses Podcasts, Dr. Friedric
Wir sprechen mit Melanie Speck, Professorin für Sozioökonomie im Bereich Haushalt und Betrieb. Gemeinsam vertiefen wir uns in die facettenreiche Welt der Ernährungswende, insbesondere die Bedeutung und Auswirkungen der Außerhausverpflegung.
Deutschland ist Weltmeister im Braunkohlebaggern. In keinem Land der Welt wird mehr von diesem klimaschädlichen Energieträger gefördert und verbrannt als in der Bundesrepublik. Dass das nicht so bleiben kann, ist klar, denn die Bundesregierung hat sich 2015 in Paris dazu verpflichtet, ihren Beitrag dazu zu leisten, dass sich die globale Durchschnittstemperatur nicht um mehr als 1,5°C erhöht. Und durch ihren enormen CO2-Ausstoß trägt die Braunkohleverstromung maßgeblich zu den deutschen Treibhausgasemissionen bei. Pao-Yu Oei, Professor für Nachhaltige Energiewende Ökonomie an der Universität Fl
In dieser Kooperation mit Niklas Krämer vom Finance 4Future Podcast (https://www.finance-4future.de) sprechen wir mit Finanzsystemexpertin Prof. Fabiola Schneider über die Carbon Bubble - fossile Energieressourcen, die einen Börsenwert von mehr als einer Billion Euro ausmachen, deren Ausbeutung aber völlig inkompatibel mit unseren Klimazielen ist. Was treibt diese Blase an, und was passiert wenn sie platzt?
Es wird zunehmend klar, dass wir hierzulande ganz besonders bei der Wärmewende - der Dekarbonisierung unserer Heizungs-Infrastruktur - lange geschlafen haben. Gut die Hälfte aller Heizungen in Deutschland wird mit Erdgas betrieben, auf Rang 2 folgt dann die Ölheizung mit etwa einem Viertel. Der politische Handlungsdruck ist also groß. Um die Wärmewende ab 2024 wirklich anzugehen hat das Bundesklimaschutzministerium hat gemeinsam mit dem Bauministerium dafür das Gebäudeenergiegesetz neu verfasst. Doch statt die Bevölkerung für die Wärmewende zu begeistern, streitet die Bundespolitik um die poli
Im März 2019 unterzeichneten zehntausende Wissenschaftler:innen eine Stellungnahme mit dem Titel „Die Anliegen der demonstrierenden jungen Menschen sind berechtigt“ - ein Grundstein der Scientists for Future. Mit „demonstrierenden Jungen Menschen“ waren natürlich vor allem die Aktivist:innen von Fridays for Future gemeint. Bei der Vorstellung besagter Stellungnahme in einer Bundespressekonferenz war auch Luisa Neubauer als Repräsentantin der damals selbst erst wenige Wochen alten FFF-Bewegung dabei. Im März 2023, vier Jahre später, treffen wir Luisa am Rande einer Lesung in Dresden. Als eine d
Wir freuen uns sehr darüber Dr. Roda Verheyen zu Gast zu haben. Die promovierte Rechtsanwältin und Richterin des Hamburgischen Verfassungsgerichts ist eine engagierte und erfolgreiche Kämpferin für die Rechte zukünftiger Generationen. Mit ihrer Dissertation zu „Climate Change Damage in International Law“ versuchte sie schon vor fast 20 Jahren den rechtlichen Rahmen für die internationale Aushandlung von Kompensationen von Klimafolgeschäden abzustecken. Ein perfekter Anlass auch über die COP26 und die aktuellen Planungen für einen "Loss and Damage Fond" zu sprechen. Wir besprechen auch national
Wir sprechen mit Prof. Michael Braungart über Cradle to Cradle, Kreislaufwirtschaft und wie man einen positiven Einfluss auf Klima, Biodiversität und letztendlich die menschlichen Lebensgrundlagen erzielen kann.
Wir sprechen mit Kjell Kühne, Geowissenschaftler und Klimaaktivist, über Carbon Bombs - die weltweit größten fossilen Energiereserven, ihr Schadenspotential, und Strategien für ihre Entschärfung.
Im Jahr 2018 erschien im Magazin Science einen Artikel mit dem Titel Amazon Tipping Point. Die These: Der Amazonasregenwald kann bei einer Abholzung von 20-25% einen Kipppunkt überschreiten. Das Überschreiten dieses Kipppunktes würde dazu führen, dass der Wald sukzessive zurückgeht und durch baumlose Ökosysteme verdrängt wird. Diese Zahlen sind besonders alarmierend, wenn man bedenkt, wie weit die Zerstörung fortgeschritten ist: Die bisherigen Rodungen belaufen sich nämlich auf etwa 17-20%. Der Amazonas ist in akuter Gefahr. Wie kommt es zu diesem Kipppunkt und welche Effekte setzen den Amazon
Alle Jahre wieder treffen auf der Conference of Parties (COP) Delegationen aus den Unterzeichnerstaaten der UN-Klimarahmenkonvention aufeinander - diesen November schon zum 27. Mal, und zwar in Sharm El Sheikh, Ägypten. Dr. Friedrich Bohn war vor Ort dabei und berichtet uns aus erster Hand. Als Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung arbeitet Friedrich daran, Ökosysteme im Computer zu modellieren - und dabei insbesondere den Wald. In unserem Gespräch geht es also weiter um die Glasgow Forrest Declaration, den Amazonas, die deutschen Wälder, Rohstoffe aus dem Wald, und die Roll
Schon bevor die Krefelder Studie 2017 gezeigt hat, dass die Insektenbiomasse in Deutschland in den letzten knapp 30 Jahren um 75% zurückgegangen ist, wurde in Fachjournalen (bspw. Barnosky et al., 2011, Nature) bereits vor einem globalen Massenaussterben gewarnt. In Deutschland ist die Debatte über Biodiversität häufig eng verknüpft mit dem Thema Landwirtschaft, die durch den Anbau von Monokulturen und die Nutzung von zu viel Giften als ein Haupttreiber des Verlustes an biologischer Vielfalt gilt. Dabei beinhaltet Biodiversität nicht nur die Vielfalt an Arten, sondern auch die genetische Vielf
16 Tage nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine steht diese Folge im Lichte großer energiepolitischer Unsicherheiten. Die vergangenen Tage haben uns auf erschütternde Weise gezeigt, wie eng die Abhängigkeit vom Import fossiler Energieträger mit sicherheitspolitischen Problemen zusammenhängt. Gegen den “petro-state” Russland und das System Putin, die in weiten Teilen von dem Export von Kohle, Öl und Gas abhängen, könnte ein entsprechendes Embargo eine wirksame Sanktion darstellen. Damit gehen für die Import-Länder jedoch auch bedeutende Fragen über den Weg hin zu einer Ene
Auf dem Weg zu einem vollständig auf regenerativen Quellen basierenden Energiesystem - raus aus dem fossilen Zeitalter - spielen Wind- und Solarkraft eine maßgebliche Rolle. Mit zunehmendem Anteil der Erneuerbaren am Energieaufkommen findet jedoch auch eine Verlagerung von zentralen Kraftwerken hinzu dezentralen Anlagen, wie insbesondere der Solarkraft auf den Dächern statt. Damit verbunden ist auch die immer stärker werdende Beteiligung bzw. Einbeziehung von Unternehmen, Kommunen, aber auch der einzelnen Bürger:innen. Auf dieser Ebene stellt die hauseigene Erzeugung von Solarstrom für Mietsge
Die 26. UN-Klimakonferenz COP26 fand vom 31. Oktober bis zum 12. November im schottischen Glasgow statt. Greta Thunberg nannte die Konferenz vor Ort ein “Global North greenwash festival” und manche Beobachter stellten in Frage, ob selbst die Delegierten der Konferenz noch an das 1,5 Grad Ziel glauben. Doch bei allem ‘blah, blah, blah’ wurden auch Ergebnisse erzielt - wir habe uns gefragt, ob man den Erfolg einer Klimakonferenz überhaupt klar beurteilen kann und mit jemandem gesprochen, der schon oft dabei gewesen ist, Prof. Niklas Höhne vom NewClimate Institute. Als Professor für Mitigation of
Der Bausektor verursacht in Europa rund 40% der CO2- und Treibhausgase. Grund genug, uns mit den Architects 4 Future zusammen zu tun und dem Thema Bau eine Folge unseres Podcasts zu widmen. Wie wir bauen ist nicht nur eine technische Frage sondern auch eine kulturelle. “Wir müssen unsere Bauwerke als Materiallager begreifen” sagt Prof. Dirk Hebel vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) - Gast unserer heutigen Sendung. Neben der Frage nach Rohstoffverbrauch und Kreislaufwirtschaft sprechen wir auch über Stadtplanung, das neue europäische Bauhaus und wie sich Architektur und unser Zusammen