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Podcast mit Neuigkeiten und Geschichten aus der Welt der lernOS Community.
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Am 10 Juli 2026 traf sich das Orga-Team der lernOS Convention 2026 zur Retrospektive. Wir haben besprochen was gut lief und was wir fortführen wollen, aber auch welche Verbesserungspotentiale wir sehen. Die lernOS Convention 2027 wird vom 15.-16. Juni 2027 wieder im Rahmen des Nürnberg Digital Festivals stattfinden. Ein erstes Zusammenkommen “der Band” für das Orga-Team wird es wieder im Dezember geben, die Orga-Calls starten dann wieder nach den Winterferien am 19.02.2027 (10:05-10:55 Uhr). Hinweis: im September 2026 werden wir ein monatliches lernOS Meetup starten, das wie die loscon hybrid
In diesem abendlichen Podcast auf der loscon26 berichten Jochen Robes und Annika Rupprecht, wie aus der Begegnung zweier Communities ein gemeinsames Projekt wächst: ein lernOS-Leitfaden für Neugier und Zukunftslust. Sie verbinden die Corporate Learning Community und das Ministerium für Neugier und Zukunftslust und schildern die Entstehungsgeschichte von den ersten zufälligen Überschneidungen bis zur heutigen Arbeitsgruppe. Anschaulich zeigen sie an einem konkreten Beispiel, wie Künstliche Intelligenz die Strukturarbeit am Leitfaden beschleunigt hat. Den Abschluss bildet ein Aufruf, am entstehe
Der Workshop gibt einen praxisnahen Überblick über Formate, mit denen Organisationen Künstliche Intelligenz gemeinsam erkunden, erproben und in die Arbeit überführen können. Vom Discovery-Workshop über Agent-Design und Promptaton bis zum mehrtägigen Hackathon werden die Formate entlang des Weges aufgereiht, den eine KI-Einführung typischerweise nimmt. Ein durchgängiges Anliegen ist die Co-Kreation: Verschiedene Perspektiven – Fachbereich, IT, Management, Endnutzer – müssen zusammenkommen, weil sie höchst unterschiedliche Erwartungen an KI mitbringen. Über die reine Technik hinaus betont der Vo
Der Vortrag stellt das AI Fluency Framework vor, einen kostenlosen Online-Kurs, der sich von den üblichen Prompting-Trainings grundlegend unterscheidet. Statt isolierter Tricks für bessere Prompts vermittelt es eine wiederholbare Praxis des Denkens mit KI, getragen von vier Begriffen: Delegation, Description, Discernment und Diligence. Der Vortragende interpretiert dieses Modell als zwei ineinandergreifende Schleifen, die so lange gedreht werden, bis die Qualität stimmt – wobei die Verantwortung stets beim Menschen bleibt. Sein zentrales Argument lautet, dass die meisten Trainings einen Kardin
Der Vortrag stellt das Expert Debriefing als Methode der Wissenssicherung vor und entwickelt zugleich eine grundlegende Kritik daran: Als rein reaktive Notmaßnahme beim Ausscheiden von Schlüsselpersonen kommt es meist zu spät und bleibt unvollständig. Der Vortragende plädiert stattdessen für ein kontinuierliches, KI-gestütztes Wissensmanagement, das ein Expert Debriefing im Idealfall überflüssig macht. Im Zentrum steht die Erkenntnis, dass gerade das implizite Wissen – das Können „im Kopf und im Bauch” – durch Erzählen und KI-gestützte Verarbeitung weit besser gehoben werden kann als durch müh
Der Workshop hinterfragt die verbreitete Erwartung, Künstliche Intelligenz lasse sich wie eine Plastikpflanze in die Organisation stellen und funktioniere dann von selbst. Die zentrale These lautet, dass die eigentliche Herausforderung selten in der Technologie liegt, sondern in der organisationalen Realität: in Daten, Kontext, Kultur und Mindset. KI wirkt dabei als Verstärker und als Linse, die sichtbar macht, wie gut eine Organisation bereits mit Wissen, Orientierung und Zusammenarbeit umgeht. Statt schneller Antworten auf Knopfdruck braucht es einen Prozess von Wissenszufluss über Analyse,
Der Vortrag zeigt anhand zahlreicher Live-Beispiele, wie sich mit Claude in kurzer Zeit Konzepte und interaktive Prototypen für lernOS-Lernreisen entwerfen lassen – ganz ohne tiefe Programmierkenntnisse. Im Mittelpunkt steht die Arbeit mit Claude Design und Claude Code, mit denen aus gut strukturierten Inhalten verschiedene Frontends, Navigationen und Klick-Dummys entstehen. Der Vortragende versteht die KI dabei ausdrücklich als „Buddy” und als „Second Brain”, in das er seine Ideen einspeist und das ihm hilft, diese rasch zu visualisieren und weiterzuentwickeln. Deutlich wird, dass es sich um
Die Session öffnet einen offenen Diskussionsraum zu den ethischen Fragen, die der Einsatz Künstlicher Intelligenz in zwischenmenschlichen Beziehungen aufwirft. Ausgehend von der Frage, ob man emotionale Botschaften wie Trauer- oder Liebeskarten von der KI formulieren lassen sollte, weitet sich das Gespräch zu einer grundsätzlichen Auseinandersetzung darüber, wie KI uns selbst und unseren Umgang miteinander verändert. Statt fertiger Regeln entsteht ein vielstimmiges Nachdenken über die Grenze zwischen Prozess und Produkt, über Manipulation und Achtsamkeit sowie über die Rolle, die der Mensch im
Der Vortrag stellt ein Forschungsprojekt vor, das die Logik des europäischen Sprachreferenzrahmens auf das Prompten überträgt. Die Kernthese lautet, dass Prompting-Kompetenz keine isolierte Fähigkeit ist, sondern eine messbare, mehrdimensionale Dialogkompetenz im Umgang mit Chatbots, die sich gestuft von A1 bis C2 beschreiben lässt. Der Vortragende führt seine Argumentation nicht über klassische Folien, sondern über einen Chatbot-Dialog ein, in dem er sein rund 20-seitiges Papier befragt. Im Zentrum stehen sieben analytische Dimensionen, ein daraus ableitbarer Index von 0 bis 100 sowie die Gru
Der Workshop stellt eine spielerische Methode vor, mit der Gruppen gemeinsam einschätzen können, in welchem Grad Künstliche Intelligenz bei konkreten Aufgaben entscheiden, empfehlen oder lediglich unterstützen sollte. Angelehnt an den bekannten Delegation Poker arbeitet das KI-Poker mit einer Skala von 1 (volle Menschenkontrolle) bis 7 (volle KI-Autonomie), auf der die Teilnehmenden verdeckt Karten legen und anschließend ihre Bewertungen begründen. Im Zentrum steht nicht das Auszählen von Stimmen, sondern der Dialog über Interpretationsspielräume, Perspektiven und die Grenzen sinnvoller KI-Nut
Die Session stellt einen Ansatz vor, klassisches Expert Debriefing mithilfe von KI-Agenten teilweise zu automatisieren, und diskutiert ihn offen mit dem Publikum. Vorgestellt werden zwei Prototypen auf Basis von Microsoft: ein Profile Builder, der aus internen Datenquellen einer Person Themenlisten ableitet, und ein Knowledge Collector, der die Rolle des Moderators im Interview übernimmt. Im Zentrum der Diskussion steht weniger die Technik als die Frage nach Relevanz, Nutzung und Qualität des gesammelten Wissens – sowie der menschliche Faktor der Bereitschaft, Wissen überhaupt zu teilen. Deutl
Die Session verbindet das arbeitspsychologische Konzept des Job Craftings mit dem Einsatz von Chatbots und kehrt dabei die übliche Denkrichtung um: Nicht die Frage, was sich automatisieren lässt, steht am Anfang, sondern das genaue Verständnis der eigenen Tätigkeit. Anhand eines live geführten Dialogs mit einem Chatbot arbeitet Stefan Holtel die drei Dimensionen des Job Craftings heraus – Task, Relational und Cognitive Crafting – und zeigt an alltäglichen Beispielen, wie ein Chatbot innerhalb dieser Logik unterstützen kann. Die Kernbotschaft lautet, dass Urteilskraft und „Trennschärfe” zur eig
Der Impulsvortrag widmet sich der Frage, wie man Software beschreiben kann, für die man selbst noch keine Sprache hat, und wie man erkennt, ob ein KI-erzeugtes Ergebnis wirklich gut ist. Susann Schulz bezieht dabei eine vermittelnde Position zwischen den Lagern, die Vibe Coding entweder für völlig voraussetzungslos oder nur für Profis halten: Programmieren müsse man nicht können, aber ein gewisses Hintergrundverständnis helfe, der KI gute Anweisungen zu geben. Anhand dreier Werkzeuge – Divide and Conquer, SMART-Kriterien und der SOLID-Prinzipien – zeigt sie, wie sich Aufgaben zerlegen, präzisi
Der Workshop überträgt das aus dem Lean Manufacturing stammende Muda-Konzept – die sieben Arten der Verschwendung – auf den Einsatz generativer Künstlicher Intelligenz. Jan Bretschneider grenzt sein Thema bewusst auf generative KI ein und blendet ethische, ökologische sowie Brain-Rot-Debatten aus, um den Blick auf prozessuale Verschwendung zu lenken. Entlang der sieben Muda-Kategorien entwickelt er Leitfragen, die helfen, KI-Prozesse kritisch zu durchdenken, bevor man sie aufsetzt. In einer offenen Diskussion mit teils gegensätzlichen Erfahrungen wird deutlich, dass die zentrale Herausforderun
Die Session entwickelt anhand eines viral gegangenen Beitrags von Andrej Karpathy die Vision eines „Agentic Knowledge Management”, bei dem ein KI-Agent die Pflege, Verschlagwortung und Verlinkung einer Wissensbasis übernimmt. Ausgangspunkt ist die Idee eines LLM-Wikis, in das Wissen über eine einfache Inbox gelangt und von der KI in Markdown-Dokumente überführt wird. In einer offenen Diskussion werden Chancen und Grenzen erprobt – vom funktionierenden persönlichen Wissensmanagement bis zu den ernüchternden Erfahrungen mit Standardwerkzeugen im Unternehmenskontext. Zentrale Streitfragen sind di
Der Workshop führt praxisnah vor, wie sich ein Chatbot vom reinen Auskunftswerkzeug zum persönlichen Lernbegleiter umbauen lässt. Anhand eines eigenen Projekts in Claude zeigt der Vortragende live, wie eine wachsende Projektanweisung, sokratische Fragetechnik und ein Rollenspielmodus das Lernen unterstützen, und wie sich daraus ein vollständiger Lernpfad mit Quellen erstellen lässt. Durchgängig betont er, dass solche Systeme individuell zugeschnitten sein müssen und am besten mit der KI selbst entwickelt werden. Praktische Hinweise zu Markdown, Kontextfenster, lokalen Modellen und zur kritisch
Der Vortrag nimmt einen Schritt zurück hinter die aktuellen Debatten um Prompt- und Context Engineering und fragt grundsätzlich, was ein Second Brain und ein AI Second Brain eigentlich ausmacht. Ausgangspunkt ist das alltägliche Notizchaos über Browser-Tabs, Messenger, PDFs und Notiz-Apps hinweg, dem die KI scheinbar mühelose Ordnung verspricht. Die Kernthese lautet jedoch: Ein gutes AI Second Brain ist kein Werkzeugproblem, sondern setzt persönliche Wissensarbeit voraus, in der der eigentliche Engpass die Aufmerksamkeit bleibt. Vorgestellt werden drei Umsetzungsvarianten – von Standardwerkzeu
Der Workshop stellt eine bewusst offene Frage in den Mittelpunkt: Gibt es überhaupt einen belastbaren Return on Investment von Künstlicher Intelligenz? Daniel Prial gibt von Beginn an zu, keine fertige Antwort zu haben, und nutzt das Format als gemeinsame Diskussion statt als Vortrag. Während der individuelle Nutzen kostenpflichtiger KI-Werkzeuge für die meisten unstrittig ist, zeigt sich der eigentliche Knackpunkt auf Team- und Organisationsebene, wo eingesparte Zeit nicht automatisch zu Geld wird. Im Hintergrund stehen steigende, zunehmend tokenbasierte Kosten, die die Wirtschaftlichkeitsfra
Auf der lernOS Convention gab es insgesamt 12 Lightning Talks, 5-minütige Kurzvorträge, bei denen die neue Version der DIY LED-Lampe zum Einsatz kam: 05:34 Mehr KI, weniger Klarheit? - Lukas Wünsch 10:03 Chatbots: Nicht mehr Text, sondern mehr Trennschärfe - Stefan Holtel 14:39 Vom Kabelsalat zur (LED)Erleuchtung - Nicole Denzel 19:49 Wissen teilen ist gut – kritische Masse macht es wirksam - Mathias Mrosinsky 23:53 KI_eeper - Know how to keep, damit Wissen im Unternehmen GrAIfbAR bleibt - Nicole Ottersböck 29:33 Vom Chaos zum Skript: Wie KI unsere Podcast-DNA versteht - Thomas Schmidt, Carste
Der Vortrag gibt einen sehr persönlichen Einblick in einen durch und durch KI-gestützten Arbeitstag. Statt auf ein einzelnes Werkzeug zu setzen, kombiniert der Vortragende bewusst viele spezialisierte Tools – jedes für die Aufgabe, in der es seine Stärken ausspielt. Vom geschäftlichen Microsoft Copilot über Claude für private Themen bis zu autonomen Agenten entsteht ein vielschichtiger persönlicher KI-Stack. Quer durch den Tag zeigt sich dabei ein roter Faden: Nicht das Tool entscheidet, sondern der Kontext, das Vertrauen und das eigene Wissen, um die Ergebnisse beurteilen und kontrollieren zu
Der Vortrag macht greifbar, warum Künstliche Intelligenz immer nur so gut sein kann wie die Wissensbasis, auf die sie zugreift. Simon Dückert spannt den Bogen vom Prompt Engineering zum Context Engineering und zeigt, dass belastbare KI-Ergebnisse weniger an cleveren Prompts hängen als an der Qualität des bereitgestellten Wissens. Eine Wissensbasis ist dabei weit mehr als eine Ablage für Dokumente – sie schließt das Wissen in den Köpfen der Menschen ein. Entlang der Matrix-Metaphorik plädiert der Vortrag dafür, zentrale Inhalte als gut verarbeitbaren Text aufzubereiten und nach dem Prinzip Cont
Das Gespräch widmet sich der Frage, welche Aufgaben Künstliche Intelligenz im Büroalltag übernehmen kann, ohne dass dabei die Kontrolle verloren geht. Am durchgehenden Beispiel der automatisierten Rechnungserstellung wird Schritt für Schritt entwickelt, wie man vom unstrukturierten Arbeitsalltag zu einem verlässlichen, teilautomatisierten Prozess gelangt. Im Mittelpunkt stehen die Aufbereitung von Daten in KI-taugliche Formate, der bewusste Einsatz von Prüfstellen und das Prinzip „Human in the Loop”. Deutlich wird, dass Automatisierung weniger ein technisches als ein Vertrauens- und Verhaltens
Ausgehend von der repräsentativen TÜV-Weiterbildungsstudie 2026 diskutiert Patrick vom TÜV-Verband mit dem Publikum, wie sich formelle berufliche Weiterbildung und informelles Lernen sinnvoll verbinden lassen. Die Studie zeigt eine deutliche Lücke zwischen der erklärten Wichtigkeit von Weiterbildung und ihrer strategischen Verankerung in den Unternehmen. Künstliche Intelligenz erweist sich dabei als die eigentliche Umsetzungsprobe, an der sich der Reifegrad lernender Organisationen entscheidet. Im Gespräch werden zudem die besonderen Herausforderungen von KMU und Großkonzernen sowie die Schwie
In einer offenen Gesprächsrunde teilen drei Personen mit sehr unterschiedlichen Hintergründen – Großkonzern, Selbstständigkeit und digitale Bildung – ihre praktischen Erfahrungen mit dem Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Wissensarbeit. Im Zentrum steht die Verschiebung weg vom klassischen Prompting hin zu reichhaltigem Kontext als Treibstoff für gute Ergebnisse. Diskutiert werden konkrete Werkzeuge und Arbeitsweisen ebenso wie die Frage, wie man vom bloßen Anwender zum souveränen „Maschinenführer” wird. Auch Grenzen, Risiken und die organisationale Einführung von KI kommen kritisch zur Sp
Das Gespräch beleuchtet, wie Mitarbeitende als Corporate Influencer die Kommunikation von Organisationen verändern – nicht als Werbeträger, sondern als sichtbare Stimmen für die eigene Arbeit. Anhand zweier sehr unterschiedlicher Unternehmen, MediaMarktSaturn und DATEV, werden Aufbau, Spielregeln und Wirkung solcher Initiativen verglichen. Deutlich wird, dass Corporate Influencing weniger eine Marketingdisziplin als ein Instrument der Organisationsentwicklung ist, das auf Freiwilligkeit, Vertrauen und Community beruht. Beide Praxisberichte zeigen zudem, dass die Wirkung nicht nur nach außen, s