Heute: Stibitzen
Heute: Schaber!
In der Rubrik „Die rote Liste der bedrohten Wörter“ geht es diesmal um den altbayerischen Begriff „hundsmiserablik“. Als Steigerungsform von „miserabel“ beschreibt das Wort etwas extrem Schlechtes, Erbarmlihes oder Mangelhaftes. Sprachhistorisch geht die Redewendung auf das lateinische miserabilis zurück, gelangte über das französische misérable ins Deutsche und entwickelte sich mit der Dialektendung „-ik“ zu einem Weiterlesen
Der Begriff bezeichnet Münzen mit geringem Wert bzw. sehr wenig Geld – vergleichbar mit dem heutigen Wort „Peanuts“. Je nach Region treten Varianten wie Nutschgal, Nuckal oder Notschal (in Anlehnung an den Notgroschen) auf. In Österreich bezeichnet ein Nutschal oder Nuitschal hingegen ein Ferkel oder Schweinchen, meint aber im übertragenen Sinne ebenfalls etwas sehr Kleines.
Heute: D-Zug
Das Wort „Limo“ steht für Limonade und ist fest in den Kindheitserinnerungen der Region Rosenheim verankert. Ob klassische Zitronenlimo oder modernere Orangenlimo – früher kamen diese Getränke meist nicht von internationalen Großkonzernen, sondern direkt aus den heimischen Brauereien. Obwohl Weltkonzerne den Begriff sprachlich verdrängen wollen, bleibt die frühkindliche Prägung stark. Viele bestellen aus Gewohnheit eine Weiterlesen
Was heute als „Date“ bekannt ist, war früher die romantische Verabredung. Ursprünglich stammt das Wort aus dem Französischen und bedeutete im militärischen Kontext schlicht „begebt euch dahingehend“, was den Treffpunkt von Truppenteilen beschrieb. Während das alltägliche „Rendezvous“ im Französischen heute auch für Termine beim Zahnarzt oder Steuerberater steht, bezeichnete das „Rendezvous galant“ das, was wir Weiterlesen
Heute: der Bader
Der Begriff „Arschlings“ ist im bayerischen und österreichischen Raum beheimatet und bedeutet so viel wie „mit der Rückseite zuerst“, „nach hinten“, „von hinten“ oder auch „verkehrt herum“. Karl Valentin formulierte es einst als „von hinten herwärts“. Das Wort ist dabei keineswegs ein bloßes Kofferwort, sondern hat eine ernstzunehmende, jahrhundertealte Geschichte: Bereits im Althochdeutschen ist es Weiterlesen
Der Begriff „Bagage“ geht auf das mittellateinische Wort „baga“ (Sack) und das altfranzösische „bag“ (Bündel) zurück, was im Deutschen ursprünglich Gepäck bedeutete. Heute meint man damit oft abfällig die gesamte Sippschaft, den Familienanhang oder eine lästige Gruppe von Personen.