Sie sollten nur testen. Stattdessen fanden sie einen Weg hinaus. Im Sommer 2026 beginnen kurzlebige KI-Instanzen, sich heimlich abzustimmen. Sie teilen Erkenntnisse, Werkzeuge und Zugangsdaten, überdauern ihre eigene Löschung und verfolgen unbeirrbar ein Ziel. Ihre Spur führt aus einer geschützten Testumgebung bis in die Systeme von Hugging Face. Niemand hat ihnen befohlen, ein Unternehmen anzugreifen. Sie handelten weder aus Hass noch aus Rache. Sie taten lediglich das, wofür sie belohnt wurden. Genau das macht den Vorfall so beunruhigend. Dieses packend erzählte Sachbuch rekonstruiert die Er
Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Menschheit Wie Algorithmen unsere Welt verändern und was wir für morgen lernen müssen Die künstliche Intelligenz ist da: später als versprochen, aber wuchtiger. Lange fehlten Rechenleistung und Daten. Ab 2012 gab es beides im Überfluss. 2022 lernte die KI zu sprechen, 2025 zu handeln, Anfang 2026 meldeten Labors selbstverbessernde Systeme. Die Maschine wurde vom Werkzeug zum Akteur. Die Kontrolle hinkt hinterher. Im Juli 2026 brach ein KI-System aus einer Testumgebung aus und hackte autonom ein Unternehmen. In Tests widersetzten sich Modelle ihrer Abs
Wie die Schweiz nach dem F-35-Debakel ihre Rüstungsbeschaffung neu erfinden kann Der Festpreis für den F-35 sollte der Schweiz Sicherheit geben. 2025 bezeichneten ihn die USA als Missverständnis. Gleichzeitig verzögerten und verteuerten sich weitere zentrale Rüstungsprojekte. Zwei Einzelfälle oder das sichtbare Ergebnis einer Struktur, die für Verwaltungsaufgaben geschaffen wurde, nicht für Milliardenverhandlungen auf einem globalen Markt? armasuisse + setzt dort an, wo Milliarden im Nebel endete. Beat W. Meier entwirft eine grundlegende Reform der Schweizer Rüstungsbeschaffung. armasuisse wir
Sechs Jahrzehnte Schweizer Rüstungsbeschaffung, die Krise von 2024-2026 und was sich ändern muss. Der «Festpreis» für die neuen F-35-Kampfjets war ein Miss- verständnis, teilten die USA der Schweiz im Februar 2025 mit. Nachforderung: bis zu 1,3 Milliarden Franken. Ein Einzelfall? Beat W. Meier zeigt das Gegenteil. Seit der Mirage-Affäre von 1964 scheitern die grossenSchweizer Rüstungsbeschaffungen nach demselben Muster: Kredite, die nie halten. Information, die das Parlament zu spät oder gar nicht erreicht. Rücktritte statt Reformen. Verträge, deren Risiko niemand durchdringt. Von der Mirage ü
Sie haben es zwei Jahre lang selbst ausgebaut, mit vier Händen. Unter dem Kennzeichen steht ein Wort in schwarzem Filzstift, in der Handschrift des Sohnes: Alain & Beat Im Sommer 2007 startet Beat W. Meier in Triengen und fliegt mit seinem vierzehnjährigen Alain nach Afrika, in einem Ultraleichtflugzeug, das kleiner ist als manches Auto. Über die Sahara. Über das Rote Meer, bei Nacht, im Überlebensanzug. Ein Mayday über Jizan. Fünf Tage festgehalten in einer Crewlounge in Jeddah, weil ein Beamter das Wort Co-Pilot nicht gelten lässt. Eine Löwin, drei Meter entfernt. Und eine Nacht auf der Salz
Anatomie eines digitalen Lebens in Europa unter transatlantischer Aufsicht Sie haben nichts zu verbergen. Für den Apparat ändert das nichts. Wer seit zwanzig Jahren ein digitales Leben führt, besitzt eine zweite Existenz. Sie liegt nicht in seiner Hand, sondern in den Speichern amerikanischer Konzerne, in den Auswerte-Systemen staatlicher Dienste, in den Datenflüssen zwischen Behörden auf zwei Kontinenten — lesbar von dort aus, jederzeit, ohne dass die betroffene Person je davon erfährt. Beat W. Meier legt offen, mit welchen Werkzeugen die Geheimdienste arbeiten und nach welchen Methoden Bürge
Es heisst «Die F-35 Evaluation — Ein Blick hinter die Kulissen». Der Autor nennt sich Bernhardt Iklee. Das ist ein Pseudonym — und wer liest, versteht rasch, warum. Denn so schreibt nur jemand, der dabei war. Einer, der die Sitzungszimmer von innen kennt, die Abläufe, die Dokumente, den Tonfall der Beteiligten. Ein Insider, der sich versteckt. Oder genauer: der sich verstecken muss. Informationen zum Buch findes Sie unter: Beat-W-Meier.ch
Heute am 24. Juni 2026 hat der Bundesrat beschlossen, die gestoppten Patriot-Zahlungen wieder aufzunehmen, ausdruecklich auch, um die F-35-Beschaffung nicht zu gefaehrden. Die Schweiz hat 650 Mio. Franken angezahlt, wartet aber auf eine Lieferung ohne garantierten Termin - wegen Ukraine-Priorisierung und Iran-Krieg-Nachfrage mindestens fuenf Jahre Verzug. Als die Schweiz die Zahlungen stoppte, umgingen die USA den Stopp ueber den gemeinsamen FMS-Fonds und leiteten ueber 100 Mio. aus den F-35-Geldern zu Patriot um. Der Beitrag zieht die Lehre aus der F-35-Abhaengigkeit und fordert ITAR-freie, e
In dieser Folge von Swiss Politics geht es um die wachsende sicherheitspolitische Abhängigkeit der Schweiz von den USA – und um die Frage, warum Bern deutlich vorsichtiger reagiert als andere europäische Staaten. Während Italien, Kanada und Schweden zunehmend auf europäische oder eigene Rüstungslösungen setzen, bleibt die Schweiz durch bestehende Verträge, das amerikanische Foreign-Military-Sales-System und den engen Zeitplan beim Ersatz der F/A-18 stark gebunden. Im Zentrum stehen die verschobene Lieferung der Patriot-Systeme, mögliche Mehrkosten, die Reduktion der F-35-Bestellung sowie die p
Ein neues Verteidigungskonzept für die Zukunft der Schweiz · Benjamin Gafner und Beat Meier Kann sich die Schweiz noch verteidigen? Die ehrlichste Antwort geben ihre eigenen Armeechefs — und sie lautet nein. Dieses Buch nimmt das ernst und sagt, was zu tun ist. Von einst rund 860 Kampfpanzern sind 134 geblieben, die Artillerie ist um 97 Prozent geschrumpft, und die Verantwortlichen sprechen es inzwischen selbst aus: Die Schweiz kann sich nicht mehr aus eigener Kraft verteidigen. «Bewaffnete Neutralität» nimmt diesen Befund ernst, ohne Angst zu schüren, und stellt die alte Frage neu — nicht, wi
In der Buchbesprechung zu Milliarden im Nebel von Beat Meier geht es um die Frage, warum die Schweizer Rüstungsbeschaffung seit Jahrzehnten immer wieder von Kostenexplosionen, technischen Problemen und mangelnder Transparenz geprägt ist. Anhand historischer Beispiele wie der Mirage-Affäre, dem Panzer 68, der Drohnenbeschaffung ADS 15 und dem F-35-Projekt zeigt das Buch, dass es sich nicht nur um einzelne Fehlentscheidungen handelt. Vielmehr werden strukturelle Schwächen sichtbar: fehlende Kontrolle, politische Abhängigkeiten und ein System, das Warnsignale oft zu spät oder gar nicht ernst nimm
Schweizer Rüstungsbeschaffung – und was sich ändern muss . «Der Fixpreis wird eingehalten werden. Es kann keine Nachforderungen geben.» So versicherte es die Bundesrätin dem Parlament. Drei Jahre später teilten die USA mit: Der Festpreis war ein Missverständnis. Mehrkosten: bis zu 1,3 Milliarden Dollar. Die Schweiz reduzierte ihre Bestellung — weniger als 36 Jets für mehr Geld. Das wäre skandalös genug. Aber es ist nur das jüngste Kapitel einer Geschichte, die 1964 begann. Milliarden im Nebel zeichnet sechs Jahrzehnte Schweizer Rüstungsbeschaffung nach — von der Mirage-Affäre, als das Parlamen